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Modulares Wohnen in Zürich-Affoltern

Notwohnprojekt Brothuuse von Pfarrer Sieber

Seit Jahren träumte Pfarrer Sieber von einer Siedlung für sozial desintegrierte Menschen. Vor einiger Zeit ist diese Siedlung Wirklichkeit geworben. Brothuuse, so der programmatische Name des Notwohnprojekts in Zürich-Affoltern, gibt mehr als 40 Personen ein Zuhause. Die drei Gebäude auf dem 2738 m2 grossen Areal an der Zehntenstrasse sind aus Holz und Glas gefertigt. Für das Projekt wurden insgesamt 300m2 Schweizer Fichtenholz verbaut. Eine Menge, die in unserem Land innert 20 Minuten nachwächst. Brothuuse ist mit einer Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung ausgerüstet. Mit zusätzlichen Kleinstwärmepumpen wird Energie aus verrauchter Abluft gewonnen, um damit das Brauchwasser und im Winter die Zuluft zu heizen. Brothuuse ist nicht nur von der Wohnidee, sondern auch vom Ressourcenverbrauch wegweisend. In Brothuuse beansprucht ein Bewohner weniger als 20 m2 Wohnraum. Bei der 2000-Watt-Gesellschaft ist ein Flächenbedarf von 60m2 pro Person die Basis. Brothuuse unterschreitet die Grenzwerte der 2000-Watt-Gesellschaft damit deutlich.

Projektart:
Modulbau - Wohnen
Architekt:
Blumer-Lehmann AG
Ort:
Zürich Affoltern
Jahr:
2012